In Deutschland begegnen dir drei Zählertypen: analoge Zähler, digitale Zähler und Smart Meter. Sie unterscheiden sich vor allem darin, wie dein Verbrauch gemessen und übermittelt wird, und das entscheidet, wie du bei Tibber abgerechnet werden kannst.
Analoger Zähler (Ferrariszähler)
Der analoge Zähler ist ein mechanisches Gerät mit drehender Scheibe. Er sendet keine Daten und wird einmal im Jahr abgelesen, oft geschätzt. Mit einem analogen Zähler ist bei Tibber nur die monatlich dynamische Abrechnung möglich.
Digitaler Zähler (moderne Messeinrichtung, mME)
Ein digitaler Zähler zählt deinen Verbrauch digital und ist an seinem digitalen Display zu erkennen. Er speichert deine Verbrauchshistorie bis zu 24 Monate, die sich über eine PIN auslesen lässt. Wichtig: Ein digitaler Zähler sendet seine Daten nicht automatisch und ist allein kein Smart Meter. Für die 15-minütliche Abrechnung reicht er nicht aus, es sei denn, du ergänzt ihn mit zusätzlicher Hardware wie dem Tibber Pulse.
Smart Meter (intelligentes Messsystem, iMS oder iMSys)
Ein Smart Meter besteht immer aus zwei Teilen: einem digitalen Zähler und einem aufgesetzten Smart Meter Gateway. Erst das Gateway macht den Zähler wirklich smart. Es übermittelt deine Verbrauchsdaten automatisch und sicher, in der Regel im 15-Minuten-Takt, an deinen Messstellenbetreiber. Die Übertragung erfolgt verschlüsselt, je nach Standort über Mobilfunk, Powerline oder deinen Internetanschluss.
Woran erkenne ich ein Smart Meter?
Achte auf das zusätzliche Modul: Ein Smart Meter ist ein digitaler Zähler mit einem daneben oder darüber montierten Smart Meter Gateway. Siehst du nur einen digitalen Zähler mit Display, aber kein Gateway, handelt es sich um eine moderne Messeinrichtung, nicht um ein Smart Meter. Achtung: Ein separater PV- oder Erzeugungszähler, etwa von SMA, Fronius, Anker oder Growatt, ist kein Haushalts-Smart-Meter und reicht für die 15-min-Abrechnung nicht aus.
Warum ist ein Smart Meter wichtig?
Nur mit einem Smart Meter kannst du im Tarif Smart Dynamic von der 15-minütlichen Abrechnung profitieren und deinen Verbrauch gezielt in die günstigsten Viertelstunden legen. Ohne Smart Meter wirst du übergangsweise monatlich dynamisch abgerechnet. Das Smart Meter übermittelt deine Daten automatisch, sodass manuelle Zählerstände entfallen, und es ist die Grundlage für smarte Funktionen und ein künftiges Smart Grid. Schon heute kannst du mit einem Smart Meter bei Tibber per Grid Rewards deine Stromrechnung signifikant reduzieren.
Wie bekomme ich ein Smart Meter?
Über Tibber bestellst du dein Smart Meter einfach, am schnellsten über deinen Inexogy-Bestell-Link oder direkt in der Tibber-App. Wie das genau geht und was es kostet, liest du im Artikel Smart Meter bei Tibber.
Der Rollout läuft in Phasen: Haushalte mit einem Jahresverbrauch ab 6.000 kWh sowie Haushalte mit qualifizierenden Geräten nach § 14a EnWG, etwa Wärmepumpe, Ladebox, E-Auto, PV-Anlage oder Stromspeicher, gehören zum Pflichtrollout und werden bevorzugt ausgestattet. Langfristig soll jeder deutsche Haushalt ein Smart Meter erhalten, spätestens bis 2032.