Die Strompreise werden, wie die meisten Güter in einer liberalen Marktwirtschaft, durch Nachfrage und Angebot bestimmt. Die Strommärkte sind jedoch auch ein stark regulierter Markt mit vielen Sicherheitsanforderungen, um Stromausfälle oder Unfälle zu vermeiden.

Das bedeutet, dass die Strompreise ständig angepasst und von Angebot und Nachfrage innerhalb eines klar definierten Regelwerks bestimmt werden.

Wenn es viel Wind und Sonne gibt, steigt das Angebot und die Preise sinken. Gleichzeitig erhöht ein Moment ohne Wind und Sonne, mit teurerem Strom aus zum Beispiel Gaskraftwerken, den Preis.

Hier ist eine Grafik, in der du den Einfluss von Wind und Sonne auf den Preis visuell erkennen kannst:

Die meisten nordeuropäischen Länder haben daher so genannte "Peaks" um die Mittagszeit und/oder am frühen Abend, zu denen die Preise in diesen Zeiträumen tendenziell höher sind. In einer Sonntagnacht oder am frühen Morgen zum Beispiel, ist der meiste industrielle oder gewerbliche Verbrauch sehr gering und auch der private Verbrauch hält sich in Grenzen. Die Nachfrage ist also geringer und daher sinken die Preise.

Zusätzlich zu diesen Hauptfaktoren in Bezug auf Nachfrage und Angebot, gibt es noch viele weitere Faktoren wie Brennstoffpreise, Stromimporte und -exporte aus und in Nachbarländer, Kohlenstoffsteuern oder zum Beispiel Subventionen für erneuerbare Energien, die den Preis beeinflussen können.

Wenn du ein Gefühl für den durchschnittlichen Preis pro Monat bekommen möchtest, kannst du auf unserer Webseite unter ''Smarter Stromvertrag'' deine Postleitzahl eingeben und die durchschnittlichen Monatspreise der letzten 12 Monate einsehen.

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